Monthly Archives: Juni 2013

K12 fragt 40°: 01 Personas – wie aus Zielgruppen Menschen werden!

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Dies ist der erste Beitrag aus einer Reihe von Beiträgen in denen unsere Kollegen von K12 uns Fragen über unser Angebot oder relevante Themen stellen.

Was hat Euch dazu bewogen, Persona als Quick Service anzubieten?

Fangen wir doch bei der klassischen Zielgruppe an. Ermittelt aus dutzenden Marktforschungsanalysen ergibt sich ein breites und flächendeckendes sozio-demographisches Bild einer Gruppe von Personen, von denen eine nicht näher bestimmte Anzahl wohl irgendwie Interesse an unserem Produkt haben könnte… Das klingt nicht sonderlich konkret, oder?

Personas hingegen, die sich besonders in der Arbeit in Design-Teams immer wieder bewähren, bieten konkrete Anhaltspunkte. Natürlich können diese auch auf Marktforschungsauswertungen basieren; mit ihnen gehen wir jedoch einen Schritt weiter. Wir entwickeln Charaktere aus ihnen, die denken, fühlen und handeln können und Bedürfnisse haben – sie haben ein Gesicht.

Gibt es Voraussetzungen, um Personas entwickeln zu können?

Natürlich gibt es diese. Je konkreter die Informationen sind, desto treffsicherer lässt sich eine Persona erstellen. Auch hier kann man wieder bei der klassischen Zielgruppen-Analyse anfangen, man sollte jedoch auch das Wissen und die Erfahrung der beteiligten Mitarbeiter einbeziehen und im besten Fall sogar Tiefen-Interviews oder Contextual Inquieries in der Zielgruppe ansetzen, um wichtige Details und insbesondere konkrete Bedürfnisse herausziehen zu können. Besonders Contextual Inquieries bieten großartige Einblicke: Personen werden dort interviewed, wo sie sich sich wohlfühlen, wo sie arbeiten, wo sie leben oder auch wo sie zur Schule gehen. Und das wichtigste: man gibt ihnen einen inhaltlichen Rahmen vor, in dem sie sich vollkommen frei äußern können.

Wo lassen sich Personas einsetzen?

Grundsätzlich überall dort, wo es um die Sichtweise und die Bedürfnisse von Menschen geht. Man kann Personas entwickeln, um Change Prozesse zielgerecht in Gang setzen zu können, sie spielen eine große Rolle in der Entwicklung von Produkten und Services und sie können natürlich eine maßgebliche Rolle bei der Entwicklung von Innovations- und Unternehmensstrategien spielen. Der Endkunde – egal ob B2B oder B2C – ist in der Regel so weit weg von den Entscheidern in den Unternehmen, dass sich der Bedarf nach diesem Verständnis doch nahezu aufdrängt.

Wie muss man sich die Umsetzung vorstellen?

Im ersten Schritt bewerten wir das uns zur Verfügung gestellte Material und Informationen. Im Anschluss erörtern wir gemeinsam mit dem Kunden bzw. Projekt-Team, ob eventuell weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Dies ist fester Bestandteil unseres Angebots. Die Umsetzung weiterer Maßnahmen, z.B. Contextual Inquieries zur Sammlung von Informationen bieten wir optional an – hier möchten wir dem Kunden immer ein konkret auf ihn zugeschnittenes Angebot präsentieren können.

Sind die Daten erst einmal gesammelt, verdichten wir die Informationen wie in einem Trichter, um dann eine vorher definierte Anzahl – in der Regel sind das 3-5 Personas – entwickeln zu können.

Es gibt auch Workshop-Formate, in den wir das mit den Kunden gemeinsam tun. Ein gutes Beispiel für so einen Workshop sind Improvisations-Persona.

Details zum Quick Service „Persona“

Beratungsangebot im Bereich Innovation (mit ansprechenden Workshopformaten, innovation Research-Methoden)

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Wir haben heute morgen eine Zusammenfassung ihres großen Beratungsangebots in den Bereichen Innovationsberatung, Cross-Channel Kommunikationsberatung und Workshops und Research-Services auf Slideshare geladen. Schaut auf diese Charts:

 

 
Workshopformate für Innovatoren und Kommunikatoren:

 

Research-Services im Bereich Innovation und Kommunikation:

Offenheit erwünscht! 40° beim Kurzsymposium zum Thema Open Innovation.

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Am 16. Juli findet in Oberhausen die Verleihung des UMSICHT-Wissenschaftspreises statt. Mit dem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die sich um markt- und industrienahe Forschung verdient gemacht haben und einen besonderen Beitrag zur Wissenschaftskommunikation geleistet haben:

» Wo hatten Sie ihre letzte Idee? In einer Besprechung, beim Spazierengehen oder beim Sport? Ganz gleich wo es war, einen Impuls von außen gab es sicher. Diese Impulse aus der Außenwelt aktiv strategisch zur Vergrößerung des Innovationspotenzials zu nutzen, ist Ziel des Open-Innovation-Konzepts, das für Unternehmen und Organisationen zunehmend interessant wird. Denn auch wenn Innovationen strategisch notwendig sind, ist es nicht einfach, Stärken und Möglichkeiten zu realisieren und sie in neuartige, nützliche Dienstleistungen und Produkte fließen zu lassen.

Ein Kurzsymposium führt Sie ins Thema ein und spannt den ­Bogen zur Verleihung des UMSICHT-Wissenschaftspreises 2013. Mit dem Preis zeichnet der UMSICHT-Förderverein Menschen aus, die hervorragende industrie- und marktnahe Forschung geleistet haben und solche, die über Forschung in den Medien verständlich berichtet und zum Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft beigetragen haben.«

Das Labor für Innovation ist mit von der Partie: Mit unserem Vortrag „Wer nicht kooperiert, verliert? Open Innovation in der Praxis.“ unterziehen wir das Konzept Open Innovation einem kleinen Realitätscheck.

Die Anmeldung erfolgt über die Website von Fraunhofer-UMSICHT. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Anmeldung und Infos: Fraunhofer-UMSICHT

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