K12 fragt 40°: 01 Personas – wie aus Zielgruppen Menschen werden!

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Dies ist der erste Beitrag aus einer Reihe von Beiträgen in denen unsere Kollegen von K12 uns Fragen über unser Angebot oder relevante Themen stellen.

Was hat Euch dazu bewogen, Persona als Quick Service anzubieten?

Fangen wir doch bei der klassischen Zielgruppe an. Ermittelt aus dutzenden Marktforschungsanalysen ergibt sich ein breites und flächendeckendes sozio-demographisches Bild einer Gruppe von Personen, von denen eine nicht näher bestimmte Anzahl wohl irgendwie Interesse an unserem Produkt haben könnte… Das klingt nicht sonderlich konkret, oder?

Personas hingegen, die sich besonders in der Arbeit in Design-Teams immer wieder bewähren, bieten konkrete Anhaltspunkte. Natürlich können diese auch auf Marktforschungsauswertungen basieren; mit ihnen gehen wir jedoch einen Schritt weiter. Wir entwickeln Charaktere aus ihnen, die denken, fühlen und handeln können und Bedürfnisse haben – sie haben ein Gesicht.

Gibt es Voraussetzungen, um Personas entwickeln zu können?

Natürlich gibt es diese. Je konkreter die Informationen sind, desto treffsicherer lässt sich eine Persona erstellen. Auch hier kann man wieder bei der klassischen Zielgruppen-Analyse anfangen, man sollte jedoch auch das Wissen und die Erfahrung der beteiligten Mitarbeiter einbeziehen und im besten Fall sogar Tiefen-Interviews oder Contextual Inquieries in der Zielgruppe ansetzen, um wichtige Details und insbesondere konkrete Bedürfnisse herausziehen zu können. Besonders Contextual Inquieries bieten großartige Einblicke: Personen werden dort interviewed, wo sie sich sich wohlfühlen, wo sie arbeiten, wo sie leben oder auch wo sie zur Schule gehen. Und das wichtigste: man gibt ihnen einen inhaltlichen Rahmen vor, in dem sie sich vollkommen frei äußern können.

Wo lassen sich Personas einsetzen?

Grundsätzlich überall dort, wo es um die Sichtweise und die Bedürfnisse von Menschen geht. Man kann Personas entwickeln, um Change Prozesse zielgerecht in Gang setzen zu können, sie spielen eine große Rolle in der Entwicklung von Produkten und Services und sie können natürlich eine maßgebliche Rolle bei der Entwicklung von Innovations- und Unternehmensstrategien spielen. Der Endkunde – egal ob B2B oder B2C – ist in der Regel so weit weg von den Entscheidern in den Unternehmen, dass sich der Bedarf nach diesem Verständnis doch nahezu aufdrängt.

Wie muss man sich die Umsetzung vorstellen?

Im ersten Schritt bewerten wir das uns zur Verfügung gestellte Material und Informationen. Im Anschluss erörtern wir gemeinsam mit dem Kunden bzw. Projekt-Team, ob eventuell weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Dies ist fester Bestandteil unseres Angebots. Die Umsetzung weiterer Maßnahmen, z.B. Contextual Inquieries zur Sammlung von Informationen bieten wir optional an – hier möchten wir dem Kunden immer ein konkret auf ihn zugeschnittenes Angebot präsentieren können.

Sind die Daten erst einmal gesammelt, verdichten wir die Informationen wie in einem Trichter, um dann eine vorher definierte Anzahl – in der Regel sind das 3-5 Personas – entwickeln zu können.

Es gibt auch Workshop-Formate, in den wir das mit den Kunden gemeinsam tun. Ein gutes Beispiel für so einen Workshop sind Improvisations-Persona.

Details zum Quick Service „Persona“

Beratungsangebot im Bereich Innovation (mit ansprechenden Workshopformaten, innovation Research-Methoden)

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Wir haben heute morgen eine Zusammenfassung ihres großen Beratungsangebots in den Bereichen Innovationsberatung, Cross-Channel Kommunikationsberatung und Workshops und Research-Services auf Slideshare geladen. Schaut auf diese Charts:

 

 
Workshopformate für Innovatoren und Kommunikatoren:

 

Research-Services im Bereich Innovation und Kommunikation:

Offenheit erwünscht! 40° beim Kurzsymposium zum Thema Open Innovation.

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Am 16. Juli findet in Oberhausen die Verleihung des UMSICHT-Wissenschaftspreises statt. Mit dem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die sich um markt- und industrienahe Forschung verdient gemacht haben und einen besonderen Beitrag zur Wissenschaftskommunikation geleistet haben:

» Wo hatten Sie ihre letzte Idee? In einer Besprechung, beim Spazierengehen oder beim Sport? Ganz gleich wo es war, einen Impuls von außen gab es sicher. Diese Impulse aus der Außenwelt aktiv strategisch zur Vergrößerung des Innovationspotenzials zu nutzen, ist Ziel des Open-Innovation-Konzepts, das für Unternehmen und Organisationen zunehmend interessant wird. Denn auch wenn Innovationen strategisch notwendig sind, ist es nicht einfach, Stärken und Möglichkeiten zu realisieren und sie in neuartige, nützliche Dienstleistungen und Produkte fließen zu lassen.

Ein Kurzsymposium führt Sie ins Thema ein und spannt den ­Bogen zur Verleihung des UMSICHT-Wissenschaftspreises 2013. Mit dem Preis zeichnet der UMSICHT-Förderverein Menschen aus, die hervorragende industrie- und marktnahe Forschung geleistet haben und solche, die über Forschung in den Medien verständlich berichtet und zum Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft beigetragen haben.«

Das Labor für Innovation ist mit von der Partie: Mit unserem Vortrag „Wer nicht kooperiert, verliert? Open Innovation in der Praxis.“ unterziehen wir das Konzept Open Innovation einem kleinen Realitätscheck.

Die Anmeldung erfolgt über die Website von Fraunhofer-UMSICHT. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Anmeldung und Infos: Fraunhofer-UMSICHT

Warum Innovation? Warum 40°? Unser Innovationsverständnis in sechs Argumenten.

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Der folgende Text stammt aus dem Frühsommer 2012. Das Labor für Innovation steckte noch nicht einmal in den Kinderschuhen. Aber die Idee war geboren: Unsere Kompetenzen bündeln, um Unternehmen Innovation zu erleichtern. Unsere Mittel: Innovative Methoden, Beteiligung, Transparenz und Begeisterung für Neues. Doch was verstehen wir eigentlich unter Innovation? Diese sechs Thesen geben Auskunft. Read More…

In eigener Sache: Schneller erfolgreiche Innovationen entwickeln

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Für den Bereich Innovationsmanagement und Kreativität haben wir das Labor für Innovation „40 Grad“, gegründet. Das Labor unterstützt Unternehmen dabei, schneller erfolgreiche Innovationen zu entwickeln.

Wir ziehen damit die Konsequenz aus der langjährigen Erfahrung, dass Innovationen nicht nur, sondern auch an der Kommunikation scheitern. Häufig mangelt es am zielführenden Arbeiten oder der sicheren Bewertung von Innovationsvorhaben. Das Innovationslabor befähigt Unternehmen, flexibel und erfolgreich zu agieren, auch wenn sich das Umfeld ständig verändert. Mit neuen und wenig zeitaufwändigen Workshop- und Analyseformaten lassen sich schnell wichtige Impulse und Veränderungen in Gang setzen. „In Zukunft werden sich nur Unternehmen behaupten können, die in der Lage sind, sehr schnell veränderte Anforderungen zu erfüllen. Wir können ihnen dabei helfen“, sagt Tim Volkmann vom Innovationslabor „40 Grad“.

Weitere Infos dazu: http://www.40grad.de

Bzw. in diesem Flyer:

 

Vom Einstiegskurs in die UX-Welt zum Innovation Audit: Linktipps

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Ganz großartig finden wir den Online-Kurs „UXApprentice“ von balsamiq (den Anbietern eines Online-Wireframing-Tools), in dem jeder Interessierte sich in interaktiven Lektionen UX-Basics beibringen kann: http://uxapprentice.com.

„Cohort Analysis“ ist die Analyse des Besucherverhaltens in Shops, Arztpraxen und Co.. Sozusagen die Analyse der „Customer Decision Journey“ in Fleisch und Blut. Einen Einblick darin, wie man hier vorgehen kann, bietet dieser Beitrag im UXMagazine.

Einen kostenlosen Innovation Audit von Braden Kelley kann man übrigens hier in Form einer kostenlosen Excel-Tabelle herunterladen.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Linktipps zum Februar-Ende: Innovationskultur und UX

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Themenbereich Innovation und Kultur:

Six social-media skills every leader needs via McKinseyQuarterly

Themenbereich UX:

Buchtipp: Herstatt/ Sander: „Produktentwicklung in virtuellen Communities“

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Kurzverdikt: Lesenswert

Untertitel: Kundenwünsche erfahren und Innovationen realisieren.

Vorweg: Dieses Buch wurde 2004 veröffentlicht und ist daher nicht mehr auf dem neuesten Stand. Gerade aktuelle Entwicklungen zum Einsatz von Social Media im Innovationsmanagement werden kaum angesprochen.

Die beiden Herausgeber eine Reihe von Einzelbeiträgen zusammengeführt, die vor allem einen wissenschaftlichen Anspruch haben. Das heißt, die Einzelbeiträge gehen systematisch und zum Teil empirisch auf Einzelaspekte der Produktentwicklung „Online“ ein. Dabei geht es z.B. um Themen wie „Möglichkeiten der Lead User Identifikation“, „Toolkits für User Innovation und Design“ usw.. Wer sich mit grundlegenden Prinzipien beschäftigen möchte, ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Wer eher eine „How-to“-Anleitung sucht, sucht hier vergebens.

Buchtipp: „The A to Z of Idea Management“ von James A. Schwarz

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Kurzverdikt: Absolut lesenswert.

Der Untertitel beschreibt sehr gut, worum es geht: „For Organizational Improvement and Innovation“. „A Reference on innovating and transforming our organizations by creating high performance idea and recognition systems“.
Eine schöne Urlaubslektüre.

Auf 228 Seiten voller Beispiele, Checklisten, Arbeitsformularen und Übersichten führt James A. Schwarz durch den Themenkomplex, wie in Organisationen Ideenmanagement-Systeme aufgebaut und eingeführt werden, die über das klassische Vorschlagswesen hinausgehen. Vor Augen hat er vor allem ein online-basiertes System, aber auch Vorschläge für traditionelle Vorschlagswege (Papier, persönliche Kommunikation) sind darin zu finden.

Besonders breiten Raum nimmt ein, welche organisatorischen Hürden es gibt (z.B. Führungskräfte, Motivation der Mitarbeiter) – im Umkehrschluss präsentiert ein er reichhaltiges Angebot an Prozessideen, Ansätzen, Belohnungssystemen (die meisten nicht-pekuniär) – daher auch der Titelteil „Recognition systems“. (Interessant finde ich, dass die Belohnungssysteme in vielem dem gleichen, was im Web2.0 eingesetzt wird, um Nutzer zur Teilnahme zu motivieren.)

Eine Fundgrube für Ideen und eine gute Vorlage, sich systematisch dem Thema Ideenmanagement zu nähern. Gibt es leider noch nicht auf Deutsch. Mehr zum Thema hier.

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