Eine Revolution – nicht mehr und nicht weniger. Unser Review zum 40° Praxistag 2016.

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Am gestrigen Nachmittag sind bei 40° Experten für die Digitale Transformation aus ganz unterschiedlichen Branchen zusammengekommen. Das Thema: Szenariotechnik im Innovationsmanagement. Allerdings ging es dabei um weit mehr. Es ging um eine Revolution.

Eine praxisnahe Einführung in die Grundbegriffe und Denkweisen der Szenariotechnik am Beispiel der Digitalen Transformation, Tipps, Tools und Kniffe für die Umsetzung im Unternehmen und ein Erfahrungsaustausch, wie es gelingt, Unternehmen fit für die digitale Zukunft zu machen – es war ein ambitioniertes Programm für die Teilnehmer am Praxistag 2016. Gut so, denn das Thema Digitalisierung treibt alle um. Egal, welche Branche, welche Unternehmensgröße oder welche Business Unit. Und so durften wir im S76 Verantwortliche aus den Bereichen Innovationsmanagement, Kommunikation, HR, IT, Marketing und Beratung begrüßen. Das gemeinsame Ziel: Neue Impulse und Methoden für einen erfolgreichen digitalen Transformationsprozess.

Schnell wurde klar, wo der Schuh drückt: Digitalisierung ist in aller Munde und der Handlungsdruck für Unternehmen groß. Lösungen hingegen gibt es kaum, und wenn, dann handelt es sich häufig um „Feigenblätter“ (Zitat eines Teilnehmers), welche die eigene Ratlosigkeit überdecken sollen. So entstehen allerorten Inkubatoren, Awards und Initiativen, die viel Getöse produzieren und Aufmerksamkeit auf sich ziehen – nur um dann wieder wirkungslos zu verpuffen. Vernünftige Strategien? Eine progressive innovationsfreundliche Unternehmenskultur? Ressourcen und Support für die digitale Avantgarde? Fehlanzeige. Das Urteil für die Erneuerungsfähigkeit der Unternehmen fällt auch am gestrigen Nachmittag insgesamt ernüchternd aus. Der Tenor: Wir haben es mit einer Digitalen Revolution zu tun – wir müssen beginnen, danach zu handeln.

Entsprechend groß ist das Interesse an der Szenariotechnik, einer Strategiemethode, die bei 40° ganz unprätentiös und pragmatisch umgesetzt wird. Auf teure Software, ressourcenintensive Prozesse und hochtrabende Rhetorik wird dabei ganz bewusst verzichtet. Heraus kommt eine Methodik, die kollaborativ, involvierend und spielerisch ist, zugleich aber fundiert und valide in den Ergebnissen. Gestern haben wir unseren Methodenkoffer geöffnet und den Prozess exemplarisch durchgespielt, Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsam nach neuen Lösungen gesucht. Ein ziemlich strammes Programm für einen einzigen Nachmittag. Aber es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Und was für ein wunderbarer Zufall, dass ausgerechnet am gestrigen Abend in der Agentur eine Happy Hour angesetzt war. Dort gab es dann schließlich auch das wohl verdiente Bierchen…

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer!

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