innovation Experience

Collective Mode. Wie wir besser zusammenarbeiten.

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Zweiter Teil unserer Serie Innovationsfähigkeit

In unserer Serie Innovationsfähigkeit schauen wir hinter die Kulissen der Innovation und beleuchten, was genau innovative Unternehmen ausmacht und von anderen unterscheidet. Heute widmen wir uns einem Thema, das zunehmend kontrovers diskutiert wird: Kooperation und Teamgeist. Was spricht dafür, was dagegen? Wie viel Kooperation ist sinnvoll? Und wann? Und wie funktioniert eigentlich Zusammenarbeit in Innovationsteams?

Do you want a collection of brilliant minds or a brilliant collection of minds?“ Meredith Belbin, britischer Organisationsforscher

Im Innovationsmanagement sind Zusammenarbeit und Kooperation unerlässlich. Doch wie arbeitet man in einem Innovationsteam zusammen? Etwa so, wie wir es immer tun? Wohl kaum. Also anders. Schön und gut, aber wie? An dieser Frage scheitern Innovationsvorhaben regelmäßig. Grund genug, das Thema mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn die Fähigkeit zur Kooperation jenseits der etablierten Verfahren ist ein entscheidender Erfolgsfaktor auf dem Weg zum innovativen Unternehmen.

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BIG DATA tötet Innovationen

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Bildnachweis: iStockphoto, © NorthernStock

Kaum ein anderes Thema wird derzeit so vehement als Wunderwaffe durch die Medien geprügelt wie BIG DATA. Ein Modewort. Ein Trend. Eine Entwicklung, an der man nicht mehr vorbeikommt – als Marketingverantwortlicher, Entscheider oder Konsument. Basis sind eine stetig wachsende Anzahl digital verfügbarer und maschinell verarbeitbarer personenbezogener Nutzerdaten. Es wird gesammelt, ausgewertet und verknüpft was das Zeug hält und der Datenschutz zulässt. Doch durch dieses extreme Benchmarking in Echtzeit, das gewollte, geplante, systematische Vermeiden von Fehlern unter allen Umständen und die Evaluierung und präzise Auswertung von Bedürfnissen und Nachfrageverhalten werden Innovationen verhindert. Gerade disruptive Ideen und radikale Innovationen, die sich aus dem Querdenken, dem bewussten „Andersmachen“ entwickeln, werden im Keim erstickt und regelrecht vernichtet. Denn wo es keine Benchmarks, keine Erfahrungswerte gibt, fallen Ideen schon mal schnell unter die Messlatte und werden systematisch, technisch herausgefiltert. Dieser Beitrag setzt sich kritisch mit diesem Thema auseinander und soll zum Nachdenken anregen.

Was ist BIG DATA – ein neuer Trend?

Hinter dem Begriff BIG DATA steckt das Konzept, Daten umfangreich und teilweise in Echtzeit zu sammeln, zu analysieren und zu interpretieren. Gerade letzteres  die Interpretation  beinhaltet nicht nur, dass Entwicklungen fortgeschrieben und damit Verhaltensmuster vorhergesagt werden. Der Fokus liegt darauf, die Daten mit anderen verfügbaren Informationen zu verknüpfen. Informationen, die ebenfalls in rauen Mengen und oftmals in Echtzeit ermittelt und kombiniert werden. Von Interesse sind zum Beispiel Kauf- und Surfverhalten im Web, Positionsdaten vom GPS, Social Media Posts (facebook, twitter & Co.) sowie das klassische Einkaufsverhalten (via Bonuskarten) oder Suchanfragen bei Google. Kombiniert werden diese Daten mit den Erfahrungs- und Messwerten anderer Käufer mit einem ähnlichen Profil sowie frei verfügbaren Datenströmen (Wetterdaten, sozio-demographische Kennzahlen aus der Region etc.).

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Next Level Innovation – Wertschöpfung auf Zukunftskurs bringen

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Nutzen statt Besitzen als neues ökonomisches Erfolgsprinzip, der Siegeszug der digitalen Ökonomie, der Konsument als Prosument, das aufkommende Internet der Dinge und schließlich der Abschied von der Wachstumsgesellschaft – die alten Wertschöpfungsmodelle erodieren. Und wir stehen erst am Anfang. Doch wie entwickelt man eigentlich neue? Wir zeigen es Ihnen.

Die fundamentalen Umwälzungen des digitalen Zeitalters – nicht ohne Grund ist die Rede von der dritten industriellen Revolution – stellen die Innovationsfähigkeit von Unternehmen vor vollkommen neuartige Herausforderungen. Nicht mehr Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse entscheiden über unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg. Entscheidend ist vielmehr die Frage, ob ein Wertschöpfungsmodell in der Lage ist, die Bedingungen der digitalen Ökonomie zu adaptieren – oder sogar aktiv zu gestalten. Innovation bedeutet daher zunehmend Wertschöpfungsinnovation.

Das heißt aber auch: Das Innovationsmanagement muss sich ebenfalls verändern. Es muss visionärer, radikaler und mutiger werden. Zugleich darf es den Kontakt zur Basis nicht verlieren. Es darf nicht zu einer elitären Veranstaltung verkommen sondern muss sich weiter öffnen, demokratischer werden. Innovationsmanagement muss in der Lage sein, Unternehmen eine Brücke zwischen der alten Welt der analogen Wertschöpfung und der neuen Welt der digitalen Wertschöpfung zu bauen. Dafür gibt es eindeutige Erfolgsfaktoren – für Innovation und für das Management von Innovation.

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Innovation Experience – Neue Wege im Innovationsmanagement

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Man muss niemandem mehr erklären, warum Innovationen unverzichtbar sind. Unternehmen haben längst erkannt, dass Innovationsfähigkeit in Zeiten volatiler Märkte kein „nice to have“ mehr ist. Dennoch tun sie sich schwer damit – nicht mit dem Reden über Innovation, sondern mit dem Handeln.

Innovationsvorhaben ähneln häufig einem Motor ohne Zündung. Sie scheitern schon bei der ersten Hürde: Wo und wie anfangen? Viele Unternehmen muten sich überbor­dende Prozesse zu. Je größer der Veränderungsdruck, desto schwerer fällt innovatives Handeln. Die Folge: Impulse verpuffen, Prozesse versanden, Geld und Ressourcen sind futsch und die Motivation im Keller.

Wer Innovation vorantreiben möchte, braucht frisches Denken. Mit einfachen und effektiven Mitteln setzt 40° Innovationsprozesse in Gang und bringt sie ans Ziel. Dahinter steht eine simple Erkenntnis: Innovation verändert. Diese Dynamik gilt es zu nutzen – für praktikable Innovationsprozesse und eine tragende Innovationskultur. Innovation Experience liefert den zündenden Funken und hält den Motor in Gang.

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